Geld für Nähe ganz ohne Sex: Kuschelpartys gegen Einsamkeit

Geld für Nähe – können Kuschelpartys gegen Einsamkeit helfen? Immer mehr Menschen zahlen Geld, um beim Kuscheln Nähe und Berührung zu erleben – ganz ohne Sex, aber mit klaren Regeln. Bei sogenannten Kuschelpartys steht das Bedürfnis nach körperlicher Nähe ohne sexuelle Handlung im Mittelpunkt. Denn Berührung ist mehr als nur ein schönes Gefühl: Beim Kuscheln schüttet der Körper Oxytocin aus – das „Kuschelhormon“. Es stärkt Vertrauen, schafft Geborgenheit und baut Stress ab.

PULS Reporterin Leah Nlemibe wagt den Selbstversuch: Zuerst erlebt sie eine 1:1-Kuschelsession mit Kuscheltherapeutin Luisa Wulf, anschließend besucht sie eine Kuschelparty mit 20 völlig fremden Menschen. Wie fühlt sich Kuscheln mit Fremden an – und hilft es wirklich gegen Einsamkeit? Wie eine Kuschelparty abläuft, warum Menschen dafür Geld bezahlen und wie dabei klar zwischen Kuscheln und Sex getrennt wird, seht ihr in dieser PULS Reportage.

Redaktion: Alexandra Reinsberg, Markus Hensel, Sonja Röbig, Mayank Sharma
Kamera: Christian Hofmann, Markus Hensel, Conal Reid
Schnitt: Julian Mydla
Grafik: Felix Holderer, Benedict Heydel
Thumbnail-Foto: Markus Hensel
Post-Produktion: Jaqueline Hofer, Karolina Ottmers, Karina Heckler, Benedikt Wießmeier
Channel Management: Iman Hassan